Danke @Elke, ich habe das Buch jetzt gelesen und werde es in meinem Bekanntenkreis weiter empfehlen Ich gebe es auch meinem Vater zum lesen - mal sehen was er davon hällt ^^ (der beschäftigt sich schon selber mit Themen wie Tod und Vollmachten).
Es behandelt ein weites Spektrum von u.a. Medikamentenanzahl, Sturzrisiko, Autofahren, Patientenverfügung+Vorsorgevollmacht bis hin zu Demenz und Tod. Dabei liegt der Fokus auf Erhöhung der Qualität des Lebens anstatt Maximierung der Lebenszeit *1). Allerdings wird auch dem Ansatz der maximalen Lebenszeit seine Berechtigung zugesprochen.
Die Kapitel sind typisch 20 Seiten lang - sollte auch für kürzere Konzentrationsspannen passen. Die Themen werden meist anhand von Beispielgeschichten behandelt (ehemaliger Farmer James der an einem verregneten Tag ...). Dadurch ist es weniger ein klassisches Nachschlage-/Fachbuch sondern der Inhalt wird vielmehr zum Lesen als Unterhaltung verpackt *2).
Auch wenn ich kürzlich nahezu alle Kapitel bei der Begleitung des Todes meiner Mutter durchlebt hatte war das Buch für mich lehrreich.
*1) Fun Fact: Obwohl es vor Corona (und damit vor der aktuellen Impfdiskussion) geschrieben wurde ist Impfen in jungen Jahren als Maßnahme für spätere längere Lebensqualität (bei gleicher Lebenszeit) genannt. Das Impfen ist nur in einem Satz erwähnt, also gar nicht das Thema = nur aus aktuellem Anlass hier von mir erwähnt. *2) Das zeigt sich imho besonders im letzten Kapitel welches mir eher eine lose Sammlung von Geschichten die es in keines der anderen Kapitel geschafft haben zu sein scheint.